Ein Film für alle Zweifler: Wir lieben Überwachung!

Toller Beitrag!

Vor allem für Leute denen man immer noch den Spiegel vor die Nase halten muss.

„Alle Daten die dich betreffen: Alles was du tust, wonach du suchst, mit wem und worüber du dich austauschst und natürlich deine Krankenakte, deine Bank-und Finanzdaten werden gesammelt und ausgewertet. Und das alles nur zu einem einzigen Zweck: Um es eines Tages eventuell gegen dich zu verwenden. Und obwohl bei dieser uferlosen Sammelwut, Grundgesetz und Menschenrechte gebrochen werden, gibt es keinerlei nennenswerte Konsequenzen.“

Da könnte manch einer beginnen sich zu wundern…

Vor allem Punkt 5 führt noch einmal schön vor Augen, dass es eben nicht nur darum geht was man in der Gegenwart NICHT zu verbergen hat: „Was gestern noch ein uninteressantes Detail war, könnte für die Regierung von Morgen schon eine überlebenswichtige Information sein.“

 

Urheberrecht

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Mal eine etwas andere Nachricht zum Thema Digitalkultur und in diesem Zusammenhang der wohl älteste aller Streitpunkte, bei dem es im Endeffekt doch meistens nur um eins geht – Geld, ist das Urheberrecht in der Kunst.

Im Zeitalter von Remix und Mash Ups, Kopien und Digitaldrucken, Blogs und Vlogs ist manchmal gar nicht mehr so leicht zu erkennen, was wer wo wie geklaut hat und wo die Grenzen der jeweiligen beteiligten Personen anfangen bzw. aufhören.

Die Seite irights.info bietet eine hervorragende Übersicht über die Rechtslage bei Bild, Ton und Text und bringt euch außerdem mit Informationen zu Debatten und Klagen auf den neusten Stand.

Gerade entdeckt: FAQ zum Thema Überwachung!

In der folgenden FAQ-Liste werden knapp 40 interessante und detaillierte Fragen und Antworten im Kontext der Technik-gestützten Überwachung bereitgestellt. Ziemlich interessant auf jeden Fall !!!

Neben vielen politischen und allgemeinen Fragen, werden aber auch technische, ökonomische und rechtliche Aspekte diesbezüglich näher erläutert. Schaut auf jeden Fall mal rein!!

Unter anderem wird zum Beispiel auch der „Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA)“ dargelegt. Dieser besagt nämlich, dass Firmen wie Facebook, Amazon und Google die Arbeit der US-Sicherheitsbehörden in Fällen von Terrorismus und Spionage unterstützen müssen. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Daten im In-oder Ausland handelt.

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Datenschutz Tools

freies surfen, recherchieren und nutzen aller Angebote im Internet ist gar nicht so einfach, wenn einem die eigenen Daten etwas bedeuten. pcwelt.de hat mal die besten gratis Tools zusammengetragen, damit eure Daten etwas sicherer sind vor miesen Spionagesoftwares.

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CCCleaner
Die Freeware CCCleaner befreit Ihre Festplatte von allem unnötigen Ballast. Ebenso bereinigt das Gratis Tool CCleaner die Registrierdatenbank und löscht auch Internet Spuren. So sorgt der CCleaner dafür, dass Ihre Privatsphäre erhalten bleibt, die Festplatte von unnötigem Ballast befreit wird und durch die Systemoptimierung des CrapCleaners (CCleaner) eine höhere Geschwindigkeit des Rechners erzielt wird.
 Zum Download

Eraser
Wenn Sie Dateien von Ihrer Festplatte löschen, lassen sich diese wiederherstellen. Das ist gerade bei vertraulichen Dateien ärgerlich, vor allem, wenn sich mehrere Anwender einen PC teilen.
Zum Download

HijackThis
Einige Websites nutzen Sicherheitslücken im Internet Explorer aus, um Software zu installieren, die den Startseiten-Eintrag im IE ändert. Das Gratis Tool HijackThis ist auf solche Arten von Schädlingen spezialisiert. Die Freeware HijackThis durchsucht Ihr System und präsentiert Ihnen eine Liste aller potenziellen Störenfriede.
Zum Download

KeePass
Mit dem Open-Source-Tool KeePass Passwort-Safe speichern Sie alle Ihre Passwörter, Zugangsdaten und TAN-Listen in einer verschlüsselten Datenbank, sodass Sie sich nur noch ein einiges Passwort merken müssen.
 Zum Download

 

Watch Out: Funkmodems!!!

Vielleicht schon einer alter Hut aber trotzdem immer noch ganz schön krass! Bin jetzt wieder auf den Artikel über die Überwachungstechniken mit sogenannten Funkmodems gestoßen:

Spionageprofis brauchen dafür nicht mal W-Lan oder Mobilfunknetze. Die brauchen dafür lediglich diesen Funkmodem und eine Speicherkarte und suchen sich dann darüber eine gezielte Empfangsstation, über die es dann seine bestimmten Datenspionage-Befehle erhält. Auf die Weise kann echt ein gesamter Rechner, völlig ohne Netz, ausspioniert, überwacht und manipuliert werden. Krass oder?

Hier ist der gesamte Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen: Ausgespäht ohne Internetverbindung von Peter Welchering.

„Ich sehe was, was du nicht siehst“…

nullIch sehe, … in welchem Ausmaß wir im digitalen Zeitalter von Mobiltelefonen, E-Mails, WhatsApp und sozialen Netzwerken überwacht und ausgespäht werden.

Ich sehe, … dass man sich mit nur ein paar Klicks Zugang zu sämtlichen privaten Aktivitäten, Nachrichten und persönlichen Konsumverhalten verschaffen kann.

Ich sehe, … wie das bekannte Ratespiel aus Kindertagen in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung bekommt. Von wegen „Ich sehe was, was du nicht siehst“- „Ich sehe, lese, tue was, was überwacht und ausgespäht werden kann“ – Na dann spiel ich doch lieber wieder Monopoly =D

Und dennoch…

Ich sehe, … wie wir täglich die Vorhänge in der Wohnung zu ziehen, damit der Nachbar nicht hineinschauen kann, wie wir die Haustüren beim Verlassen verschließen, wie wir am Telefon flüstern, damit der Sitznachbar in der Bahn nicht mithören kann, wie wir unseren Kommilitonen in der Vorlesung nicht abschreiben lassen gleichwohl uns tagtäglich über die Schulter geschaut wird und uns auf Schritt und Tritt gefolgt wird. Unsere Alltagsgeräte wie zum Beispiel Smartphone, Laptop und Navigationssystem haben uns völlig unter Kontrolle und so werden sämtliche Daten von uns täglich abgegriffen, gesammelt und später zusammengeführt.

Ich sehe, … dass das Netz viel mehr über mich weiß als mein Nachbar.

Aus dem Grund sollte ich mich eher darum bemühen, meine Kommunikation und meine gespeicherten Daten zu sichern und zu schützen. Deswegen öffne ich meine Vorhänge, grüße meinen Nachbarn ganz freundlich und schicke meinen Kommilitonen und sämtlichen Netzüberwachungen meine Mitschriften aus der Vorlesung!

Schaut euch dazu auch mal den Imagefilm von Esdenera an. Cool gemacht- schaut einfach mal rein! In diesem Sinne: Keep Obacht =D

Trevor Paglen…

…Aktivist, Geograf, Fotograf und Punkrocker.

Seine Mission: die black world, die schwarze Welt des US-Geheimdienstes, des Militärs und deren geheime Institutionen, finden und ans Licht bringen. Dafür riskiert er nicht nur einiges sondern beweist auch ein hohes Maß an Ausdauer und Geduld.

Ausgestattet mit dem Equipment eines Astrofotografen, verfolgt Paglen im Netz gestreute Spuren bis er sich schlussendlich in einer Wüste Afghanistans wiederfindet und dort auf ein Geheimgefängnis der CIA stößt:

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oder tief in den Wäldern West Virginias auf eine bis dahin unbekannte Abhörstation:

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Seine Bilder offenbaren das, was offiziell nicht existiert.
In seinem Interview mit ZEIT ONLINE sagt er, er mache dies alles  „um eine neue Art des Sehens zu schaffen“, er wolle „den historischen Moment sehen, in dem wir leben“.

 

Auch wir wollen uns mit den Dingen, ‚die offiziell nicht existieren‘ in unserem Blog beschäftigen. Dabei versuchen wir über gründliche Recherchen übersichtliche Zusammenfassungen zum aktuellen Informationsstand zu liefern. Im Fokus unseres Blogs steht Datenschutz, Überwachung und Spionage. Wir wollen Fakten liefern und Aufmerksamkeit schaffen – ob wir dabei die gleiche Ausdauer und Geduld unter Beweis stellen können, so wie Paglen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen ;)

 

Alle Bilder via paglen.com