„Ich sehe was, was du nicht siehst“…

nullIch sehe, … in welchem Ausmaß wir im digitalen Zeitalter von Mobiltelefonen, E-Mails, WhatsApp und sozialen Netzwerken überwacht und ausgespäht werden.

Ich sehe, … dass man sich mit nur ein paar Klicks Zugang zu sämtlichen privaten Aktivitäten, Nachrichten und persönlichen Konsumverhalten verschaffen kann.

Ich sehe, … wie das bekannte Ratespiel aus Kindertagen in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung bekommt. Von wegen „Ich sehe was, was du nicht siehst“- „Ich sehe, lese, tue was, was überwacht und ausgespäht werden kann“ – Na dann spiel ich doch lieber wieder Monopoly =D

Und dennoch…

Ich sehe, … wie wir täglich die Vorhänge in der Wohnung zu ziehen, damit der Nachbar nicht hineinschauen kann, wie wir die Haustüren beim Verlassen verschließen, wie wir am Telefon flüstern, damit der Sitznachbar in der Bahn nicht mithören kann, wie wir unseren Kommilitonen in der Vorlesung nicht abschreiben lassen gleichwohl uns tagtäglich über die Schulter geschaut wird und uns auf Schritt und Tritt gefolgt wird. Unsere Alltagsgeräte wie zum Beispiel Smartphone, Laptop und Navigationssystem haben uns völlig unter Kontrolle und so werden sämtliche Daten von uns täglich abgegriffen, gesammelt und später zusammengeführt.

Ich sehe, … dass das Netz viel mehr über mich weiß als mein Nachbar.

Aus dem Grund sollte ich mich eher darum bemühen, meine Kommunikation und meine gespeicherten Daten zu sichern und zu schützen. Deswegen öffne ich meine Vorhänge, grüße meinen Nachbarn ganz freundlich und schicke meinen Kommilitonen und sämtlichen Netzüberwachungen meine Mitschriften aus der Vorlesung!

Schaut euch dazu auch mal den Imagefilm von Esdenera an. Cool gemacht- schaut einfach mal rein! In diesem Sinne: Keep Obacht =D

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